Weite Ferne

Ein Jahr weg, ein Jahr frei, ein Jahr Kanada

 
07Juni
2017

ES GEHT WIEDER LOS

Ganz genau! In 9 Wochen und 2 Tagen heißt es wieder, auf in die weite Welt! 

05August
2016

Die Rückkehr, von der einem niemand erzählt

Vor einer Woche lief ich noch in kurzer Hose durch die heiße Sonne, sprach Englisch und jetzt bin ich wieder in meinem Zimmer, das noch genauso aussieht, wie ich es verlassen habe und versuche, mich in Deutsch zu verständigen, ohne ins Englische abzurutschen.

Es ist, als wäre die Welt stehen geblieben. Als wäre ich nie weg gewesen. Einmal kurz Milch holen und schon wieder da. Und doch ist soviel passiert. 16 Monate sind passiert. Alles hat sich verändert. Und hier? Gar nichts. Ohne einmal nach langer Abwesenheit wiedergekommen zu sein, macht dieses Gefühl unverständlich. Es ist, als wäre ich im Kreise der Rückkehrer aufgenommen worden. Mein Herz schlägt gefühlt 100 mal schneller, mein Atem rast und eine Unruhe lebt in mir, die es unmöglich macht, wieder in mein altes Leben zurückzukehren. Ein Drang lebt in mir, neue Orte zu erkunden, neue Wege zu gehen, im Unbekannten leben.

Jetzt schon gucke ich nach neuen Flügen an unbekannte Orte und Träume von Orten, an denen ich noch nie gewesen bin. Stillzusitzen fällt mir schwer und ich empfinde mich als unverstanden. Wie erklärt man dieses Gefühl, das nur verstanden wird, wenn man es selber erlebt hat?

Am liebsten würde ich morgen schon wieder meinen Rucksack packen und mich ins Flugzeug setzen und doch werde ich wenigstens für eine kurze Zeit nun wieder in meinem Zimmer leben, die gleichen Straßen sehen und versuchen, mich wieder wohl zufühlen in dem Haus, das jahrelang mein zu Hause war und sich nun doch so fremd anfühlt. Es ist nicht mehr genug und doch zu viel.

04August
2016

Newfoundland-Bilder

Herzlich Willkommen.. ins Trockene flüchten Sommerfeeling erstmal vorbei Trotz Regen kommt die gute Laune nicht abhanden Looos gehts oh vielseitiges Canada Nach der Flussüberquerung. Die Kamera war sicher verstaut im Trockenen Auf den Weg, in den Norden in L'anse aux Meadows Beerenteppich Endlich Wale am Western Brook Pond   Auf zu den Change Islands klein, aber erkennbar. Papageientaucher St. John's von oben



Nach Newfoundland ging es ja über Nova Scotia. mit Surfstop, und New Brunswick zurück nach Ontario. Der Sommer war auch wieder da!

Wer sieht das Eichhörnchen? Zurück im Sommer und Lawrencetown Bei den Flowerpots, Bay of Fundy, New Brunswick

02August
2016

Nova Scotia-Bilder

01August
2016

Prince Edward Island-Bilder

Auf geht's auf die Insel meine neue Lieblings Blume  

01August
2016

New Brunswick-Bilder

01August
2016

Quebec-Bilder

Aus meinen tausenden von Bilder auszuwählen war gar nicht einfach. Sie bieten einen kleinen Eindruck, der aber nicht das Gesamtbild darstellt. Ein Bruchstück all desssem, das ich sehen durfte.

 

11Juli
2016

Überfahrt Nummer Zwei

Jetzt. 26.7., einen Tag bevor ich abfliege, beschreibe ich noch schnell den letzten Abschnitt meines Roadtrips. Im Chaos umherfliegender Kleidung, Unterlagen und allem, was sonst noch mit nach Hause muss, versuche ich, ein paar Sekunden ruhe zu finden, um noch schnell zu berichten.

Das Wetter wurde nur wenig besser und so sah ich schon am Faehrableger den rauen Wellengang. Na super! Diese Faehre war mehr angelegt, wie ein Kreuzfahrtschiff. Matt und ich waren fast die einziegen Passagiere, die keine Kabine hatten und so schliefen wir im Movie Room. Schlafen konnte ich eher unruhig. Die Wellen liessen die Faehre ununterbrochen schaukeln. Die Nacht wurde dann auch ueberstanden und so waren wir zurueck in Nova Scotia.

Bevor es zurueck nach Ontario ging, verbrachten wir noch einige Tage in Lawrencetown, um die Welllen auszunutzen und das herrliche Wetter. Der Regen war hinter uns gelassen und wir waren zurueck im Sommer.
Bevor es entgueltig zureuck zu Matt ging, fuhren wir noch durch New Brunswick an der Bay of Fundy entlang(Diesmal gibt es leider keine Stecknadeln, da fehlt mir gerade die Zeit.). 

Jetzt versuche ich, meine Habseligkeiten aus fast eineinhalb Jahren einzusammeln und in mein Gepaeck zu zwingen, gleichzeitig die Nerven zu behalten und mich auf den Eintrag zu konzentrieren. Meine Gedanken fliegen nur so von Thema zu Thema und alles scheint unwirklich. Fliege ich wirklich schon morgen nach Hause?

10Juli
2016

Butter Pot

Nun hieß es also auf zur Fähre. Diesmal wird es eine 15 Stunden Fahrt. Der ganze Regen und Wind stimmte mich nicht gerade optimistisch. Bei dem Gedanken an das Boot wurde mir schon schlecht. Innerlich konnte ich das ganze Geschaukel schon spuehren, aber es hilft ja alles nichts, wenn man von einer Insel zureuck aufs Festland will.
Zuerst wurde die Nacht noch auf einem Campingplatz verbracht.

10Juli
2016

Cape Spear

Für alle, die es nicht wissen, in St. John's liegt der östlichste Punkt Noramerikas. Da ging es natürlich noch flott hin, bevor es Richtung Fähre ging. Ein Nebelteppich verhing die Sicht, aber gut, das waren wir ja jetzt gewohnt.
So stand ich dann also am östlichsten Punkt Nordamerikas. Hat sich jetzt auch nicht anders angefühlt als überall sonst. Waren auch immernoch die gleichen Felsen und das gleich Meer. Allerdings doch ziemlich nah dran an Deutschland, wenn man sich das mal genau anschaut. Und auch nur 4,5 Stunden zurück. Genau die Hälfte von B.C. und dem Yukon.
09Juli
2016

St. John's

In meinem Kopf hatte ich mir vorgenommen, von Vancouver nach St. John's zu reisen. Mit unzähligen Stops in der Mitte. Jetzt, nach fast eineinhalb Jahren, fuhren wir auf dem Trans-Canada-Highway, der dann plötzlich zu Ende war. Einfach so. 7821km
lang und ohne großes Trara und Schild. geht diee Straße über in eine andere und das wars. Ein wenig ernüchternd. Seitdem wir in Whistler aufgebrochen sind, haben wir mehr als 15.000km zurück gelegt und jetzt stehe, oder noch sitze, ich in St. John's. Verrückt und irgendwie habe ich mir das aufregender vorgestellt. Aber nach so vielen gesehnder Orte, Parks, Wälder, Seen und Wildtiere, stumpft man doch ein wenig ab. Alles blendet ineinander und scheint, wie ein endlos langer Tag zu sein.
Jetzt hiess es, auf Hotelsuche gehen. Nicht so einfach während der Hochsaison und Wochenende. So blieb dann auch nur eines der großen Ketten. Das war dann aber auch vergessen, als ich endlich mal wieder ein ein Bett plumsen konnte. Da hier unser letzter Stop war, bevor es zurück nach Ontario ging, haben wir uns auch mal was gegönnt und uns verwöhnt. Eine Nacht verbrachten wir so in St. John's und lauschten Livemusik in Bars und aßen die beste Pizza seit langem.
Am nächsten Morgen wurden wir dann auch mal wieder von Nebel und Regen geweckt und so hatten wir keine Eile, aus dem Hotel auszuchecken.
08Juli
2016

Lockston Path Provincial Park

Der letzte Stop bevor St. John's war ein weiterer Campingplatz, auf dem die Nacht verbracht wurde. Viel mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen, außer, dass meine Reise nun wirklich in riesigen Schritten dem Ende zugeht.

08Juli
2016

Papageientaucher

In Elliston, hiess es, seien Papageientaucher gut zu beobachten. Somit war dies unser nächstes Ziel. Die lustigen Vögel sind eine Mischung aus Papagei und Pinguin, etwa 30cm lang und einfach nur knuffig. Auf mehreren Felsen lebt die Kolonie und liess sich gut beobachten. Ein weiteres Tier, das ich noch nie zuvor gesehen hatte.

 

07Juli
2016

Twillingate

Bevor es auf die letzten Kilometer nach St. John's zuging, hiess es noch, einen Abstecher nach Twillingate Island und Change Islands zu machen. Twillinggate ist die 'Hauptstadt' der Icebergalley und so ging es auf nach Long Point, um nach mehr Eisbergen ausschauzuhalten. Mit Eisbergen wurden wir nicht belohnt, aber die Aussicht war spektakulär.
Bevor es weiter ging, stoppten wir noch bei der Auk Island Winery, die Beerenwein produziert. Aus verschiedenen, in Newfounland heimischen Beeren werden dort mehr als 20 verschiedene Weine produziert.

07Juli
2016

Change Islands

Weiter ging es zu Change Islands. Eine Fähre bringt Besucher auf die Insel. Wir hatten natürlich keine Ahnung, wie und wann die Fähren ablegen und so warteten wir zwei Stunden. Und dann hatten wir nur eine Stunde auf der bisher winzigsten Insel, die ich bereiste. Ein Highway führt zu dem einzigen Dorf auf der Insel. Malerisch liegt es eingebettet zwischen Felsen und dem Meer. Bunte Häuschen soweit das Auge reicht.
Leider gab es dort keine Möglichkeit, zu übernachten, es sei denn, wir wollen auf dem
Friedhof schlafen, das dann aber doch etwas makaber und unheimlich ist und so ging es mit der letzten Fähre zurück zum Festland.

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