Weite Ferne

Traveler by heart out to see the world

 
30Januar
2018

Neue Bilder

ja, auf dem neuen Blog gibt es nochmal allerletzte Bilder aus Chile

 

http://www.reiseblog-weiteferne.de/Bilder/Chile-in-Bildern.html

 

 

 

02Dezember
2017

Die letzten Bilder

Eine Weile war es still, aber hier kommen ein paar letzte Bilder. Ironischerweise war einige Tage vor dem Ende meiner Reise mein neues Blog fertig. Hier kommt der Link und von nun an gibt es dort Updates und alles weitere.

So genau weiss ich noch nicht, wie es jetzt weitergeht, aber es wird sich schon etwas neues ergeben.

 

http://www.reiseblog-weiteferne.de/

 

 

 

07November
2017

Das Ende oder der Beginn von etwas Neuem

Seit einiger Zeit hatte ich die Zusage von einer Schaffarm in der naehe von Coyhaique zu der ich unterwegs war.

Dort habe ich die letzten 10 Tage verbracht. In Abgeschiedenheit, geschlafen habe ich im alten Schafstall, umringt von Bergen. Ein kurzer, aber aggressiver Magen-Darm-Virus, der halb Coyhaique lahmgelegt hat, hatte auch mich erwischt und so verbrachte ich die ersten Tage leidend im Bett. 

Auf der Farm ist viel passiert mit mir und ich habe mich entschlossen, meine Reise zu beenden. Ja, ich weiss, Huch??!

So ganz weiss ich auch noch nicht, wie es dazu kam und jetzt gerade, wo ich hier sitze und diesen Eintrag schreibe, bin ich traurig, dass ich in zwei Tagen Chile verlassen werden. Ich geniesse die Freiheit, die Reisen mir gibt, aber trotzdem, es ist Zeit fuer mich, zurueck nach Kanada zu fliegen. 

Es ist sehr schwer, diese Gedanken in Worte zu fassen, aber ich moechte dieses Gefuehl von Freiheit, das ich gerade empfinde, auch zu Hause empfinden. Mich so frei fuehlen, wie wenn ich nur meinen Rucksack habe und jeden Tag aufs neue in den Tag hineinlebe, mit nichts ausser dem, was ich auf dem Ruecken tragen kann.

Seitdem ich aus Kanada zurueck gekommen bin, habe ich mich in Deutschland nicht mehr zu Hause gefuehlt. Wo ist mein zu Hause? Ich wollte wieder weg, wieder reisen, wieder unbekannte Orte entdecken. Das habe ich nun. Und auch, obwohl es mich glueklich macht, ist es nicht dass, was ich dachte, was es sein wird. Ich bin hier in Chile und denke an Kanada, ich bin Deutschland und denke daran, dass ich wonders hin moechte..Ich hoffe, dass ich diesen Kreislauf nun durchbrechen kann, wenn ich ab Samstag wieder in Kanada bin. Fuer unbestimmte Zeit.

Meine Zeit hier in Chile hat mir gezeigt, dass ich mich verloren fuehle. Hin und her gerissen zwischen zwei Laendern, heimatlos. Aber vor der Entscheidung wegzulaufen, war keine Loesung und wirklich gluecklich war ich hier in Chile nicht. Mein Herz war in Kanada, mein Koerper in Chile und mein Kopf in Deutschland. Und nun ist es an der Zeit, meinem Herzen ins Ungewisse zu folgen und zu sehen, was passiert. 

Sind meine Tage als Reisende vorbei? Haenge ich meinen Rucksack an den Nagel? Niemals! Nur zieht es mein Herz nach Kanada im Moment und dem werde ich folgen! Und nach Patagonien werde ich zureuck kommen. Es ist ein magischer Ort!


'And I don't know where I am but I don't feel like I am home' -Stu Larsen Pocket full of coins

28Oktober
2017

La Junta

Bevor ich weiter nach Coyhaique fahren konnte, musste ich eine Nacht in La Junta bleiben, aus der ich zwei machte. La Junta ist ein winziges Dorf an der Carretera Austral. Aber es ist wunderschoen. Gelegen an einem Felsen, umringt von Bergen im Regenwald. Auf der Fahrt dorthin habe ich nach 25 Wasserfaellen aufgehoert zu zaehlen! Patagonien ist ein magischer Ort!

27Oktober
2017

Willkommen in Patagonien

In Patagonien nimmt man jeden Tag wie er kommt. Plaene aendern sich minuetlich. So auch meiner. Dereks Plaene aenderten sich kurzfristig, so dass er nur eine Nacht zeit hatte, bevor er nach Puerto Montt musste. Das war Richtung Norden, fuer mich ging es aber ja nur in den Sueden. Also beschlossen wir, die Faehre zusammen zu nehmen und dann eine Nacht zusammen zu zelten und dann wuerde er seinen und ich meine Weg gehen. 

Die Faehrueberfahrt verlief ereignislos. Ich schlief die ganze Zeit und wurde morgens von einem chilenischen Weckgeschreie aus den Traeumen gerissen. Der Asublick war wenig versprechend. Stroemender Regen mit keinem Ende in Sicht. Wir entschlossen uns, in Chaiten zu bleiben. Im Hostel. Warm und trocken und machten einen Tagesausflug in den Parque Nacional Pumalin. Den zu beschreiben faellt schwer. Regenwald, mystisch, King Kong, wunderschoen sind nur einige Woerter, die dem ganzen nicht annaehernd gerecht werden. Ich war ueberlwaeltigt! Klitchnass aber gluecklich waren wir abends wieder im Hostel.

Am naechsten Tag wuerde ich einen Bus nehmen, der mich etwas suedlicher bringen wuerde. Meine Campingplaene habe ich erstmal auf Eis gelegt. Der Regen hier ist unerbittlich.

24Oktober
2017

Die weitere Reise

Zwischen Erkundungstouren hier auf Chiloe, habe ich auch endlich jemanden gefunden, der mit mir zusammen die Carretera Austral bis nach Coyhaique trampen will. Endlich! Bisher war, nach Erwaehnug Coyhaique meinerseits, die Reaktion immer nur verwirtte Blicke und 'Wohin?', und ich sah mich schon alleine an der Strasse stehen. Aber nein, hier in Castro habe ich Derek getroffen und wir werden uns zusammen tun.

Die Carretera Austral fuehrt 1200km durch den Sueden Chiles und ist mehr eine Schotterpiste im Nirgendwo, als eine richtige Strasse. Es wird also spannend. Internet werde ich erstmal nicht haben, die naechsten zwei Wochen wird es also erstmal still hier sein.

Aber danach werde ich hoffentlich von Geschichten nur so ueberlaufen! Und bitte, schickt alle trockene Gedanken nach hier unten in den Sueden Chiles, damit wir nicht in unseren Zelten davon schwimmen!

Mittwoch Abend geht es los. Mit der Faehre geht es von Quellon nach Chaiten und dann mal sehen, wo es uns hinverschlaegt.

22Oktober
2017

Inselleben

Von Bariloche aus, hiess es dann wieder zurueck nach Chile und ich muss sagen, sobald ich die Grenze ueberquert hatte, fuehlte ich mich, als sei ich wieder in gewohntem Territorium. Obwohl ich natuerlich immer noch nicht wirklich Spanisch spreche und lange bin ich ja auch noch nicht in Chile gewesen, aber trotzdem hatte es etwas seltsam vertrautes.

Es ging dann immer weiter in den Sueden und es wurde gruener und gruener. Der Fruehling ging mit grossen Schritten voran. 

Nach gut sechs Stunden war ich in Puerto Montt, von wo aus ich meinen Bus nach Castro, auf Chiloe buchte. Zeitlich passte alles ganz genau und nur eine halbe Stunde spaeter, sass ich auch schon im naechsten Bus. Nicht ohne vorher noch zwei Delfine gesehen zu haben!

Jetzt bin ich in Castro, es regnet gerade in stroemen und ist ziemlich kalt und plane meine weitere Reise. Es wird abenteuerlich!

19Oktober
2017

Bariloche

Hier bin ich nun seit ein paar Tagen in Bariloche, Argentinien. Richtig etwas zu berichten gibt es nicht. Die letzten Tage war ich krank und habe mich nur im Hostel verkrochen, seit gestern geht es mir aber besser.

Da ich jetzt in Argentinien bin, gibt es natuerlich eine andere Waehrung, viele Worte sind anders aber die Sprache an sich ist wenigstens gleich. Morgen geht es wahrscheinlich schon wieder zurueck nach Chile und darauf freue ich mich. Ich konzentriere mich lieber nur auf ein Land, anstatt von Land zu land zu huepfen und ueberall nur einen Bruchteil zu erleben.

15Oktober
2017

Pucon-Bilder

Hier ein paar Bilder aus meiner Zeit in Pucon

Die Haltestelle an der Ruta 5/Panamericana Der erste Abend in Pucon Die Karte zum Wasserfall. Ich irrte ein wenig umher, bevor ich ihn gefunden habe.

 

Auf gehts Es wurde ein wenig eng Der Vulcan Villarica immer sichtbar Auch eine Pause muss sein. Fuer Pferd... ...und Reiter Rastplatz

15Oktober
2017

Parcue Nacional Huerquehue-Bilder

wer kann das wohl richtig aussprechenwink

Let's go chasing waterfalls

14Oktober
2017

Pucon

Der erste Monat ist jetzt schon vorbei und ich seit ein paar Tagen in Pucon. Hier ist es wunderschoen. Ich bin zurueck in den Bergen und das Wetter ist herrlich.

In Chile fuehle ich mich auch immer wohler, Spanisch verstehe ich besser und besser, nur das Hostelleben wird wohl nie so ganz besitz von mir ergreifen. Ich bin dann doch gluecklicher, wenn ich WWOOFe oder Zelte. Aber wenigstens treffe ich so viele andere Reisende und habe schoene Moment gehabt beim Frisbee spielen am Strand oder beim vermitteln meines nun vorhandenem Weinwissens.

11Oktober
2017

Busabenteuer

Gestern war es dann also so weit. Wuerde ich gestrandet an der Panamericana sitzen oder wuerde ich es nach Pucon schaffen? So ganz hunderprozentig vertraute ich der ganzen Aktion noch nicht. Aber was blieb mir anderes uebrig. Ein kleiner Pluspunkt war Olivia, eine andere Freiwillige, die vor zwei Tagen ankam und Spanisch spricht, und mit mir zum Bus Terminal gekommen ist.

In Santa Cruz wurde mir dann gesagt, ich solle erstmal nach San Fernando fahren und da regeln die das dann schon. Fuenf Minuten spaeter sass ich dann auch schon im Bus und es ging los nach San Fernando.

In San Fernando war dann alles ueberhaupt kein problem. Am Schalter wurde der Bus angerufen, darueber informiert, dass ich an der Ruta 5 stehen werde und mir wurde sogar mit dem Taxi geholen.

Und dann stand ich auch schon an einer kleiner Huette an der Ruta 5.  Und ich war nicht allein. Das am Highway stehen, scheint eine total legitime Option zu sein. Teilweise wurden Busse herengewunken und dann kam auch mein Bus. Ich musste ihn nicht mal heranwinken und zack, sass ich auf meinem Sitzplatz auf dem weg nach Pucon.

Im Nachhinein war dann alles easy peasy gewesen und meine Sorgen ganz umsonst.

07Oktober
2017

Santa Cruz und Vino Bello-Fotos

  Zweiter Fruehling Was waere das Valle de Colchagua ohne eine Weintour! Hier bei Laura Hartwig

 

07Oktober
2017

Blindes Vertrauen

Am Dienstag heisst es, byebye Santa Cruz und es geht nach Pucon, in die Region X, Los Lagos(Das Seengebiet). Vulkane, Gletscher, Seen, Waelder und Berge, das wartet dort auf mich. Angeblich auch noch Schnee..Ein bisschen wehmuetig, denke ich an meine Merino Base Layers, die ich in Kanada gelassen habe. So richtig gut davor war ich beim packen nicht. 

Soweit also der Plan. Nur leider gibt es einen kleinen Haken. Die Busse nach Pucon halten nur in Santiago und Pucon. Ich bin aber in Santa Cruz. Die drei Stunden zurueck nach Santiago will ich auf keinen Fall fahren, nur um dann den exakt gleichen Weg wieder zurueck zu kommen. Man kann aber wohl an willkuerlichen Haltestellen entlang der Ruta 5, dem Panamericana Highway, einsteigen, man muss es das Busunternehmen nur wissen lassen. Soweit so gut, mein Ticket habe ich, aber wie verklickere ich nun dem Busunternehmen, dass ich entlang der Ruta 5 steheh und bitte, bitte eingesammelt werden will?

Mein Spanisch ist noch immer meilenweit entfernt von so einer Konversation. Aber nichtsdestotrotz marschierte ich gestern zum Busbahnhof in Santa Cruz, um mit dem Busunternehmen zu sprechen. Die Details sind weniger wichtig, aber angeblich ist das alles kein Problem, ich soll am Dienstag einfach dort hingehen, die rufen den Bus an und dann muss ich nur mit einem Bus nach San Fernando, von dort mit dem Taxi zur Ruta 5 und dann kommt der Bus und sammelt mich ein. Falls ich das alles richtig verstanden habe in Spanisch und falls mich alle verstanden haben und falls das dann auch wirklich klappt! Fuer meinen Geschmack sind da zu viele Falls...Aber was bleibt mir anderes uebrig. Jetzt heisst es, einfach mal blindes Vertrauen hervor bringen. Und sollte ich an der Ruta 5 gestrandet sein, muss ich mir eben was Neues einfallen lassen. 

27Sept
2017

Mein Stück Liebe an die Welt

Reisen hat mich viel gelehrt und jeden Tag erfahre ich neue Dinge und lerne. Das sind Erfahrungen, die ich zu Hause niemals machen wuerde und ich weiss, dass sie mir fuer meine persoenliche Entwicklung unglaublich wichtig sind. Jeden Tag, den ich reise, wachse ich ein weiteres Stueckchen ueber mich hinaus. 

Ich lerne, mit Aengsten umzugehen, den Tag zu nehmen wie er kommt und vor allem, mich nur auf mich selber zu konzentrieren und darauf zu hoeren, was ich wirklich will im Leben. Wenn ich nur mit meinem Rucksack und meinen paar Habseligkeiten unterwegs bin, scheint alles klarer. Ich sehe, was mich gluecklich macht und auch, was mich wuetend und traurig macht in der Welt und ich weiss, dass ich meinen Teil dazu beitragen will, um unsere Welt eine bessere zu machen!

Wie genau, das weiss ich noch nicht, aber ich weiss, dass diese Reise mir helfen wird, dem ein Stueckchen naeher zu kommen.

Ich versuche, nicht voellig den Anschluss zu verlieren. Lese Nachrichten und Zeitungen aus Deutschland. Sehe die Ergebnisse der Bundestagswahl und bin traurig. Ich, als Reisende, bin ueberall wo ich hingehe, ein Auslaender. Ein Fremder in der Kultur des Landes, das ich besuche. Und ueberall wo ich gewesen bin, wurde ich mit Freude und Liebe empfangen. Nie hatte ich das Gefuehl, als Eindringling gesehen zu werden.

Ich hoffe, Deutschland und alle weltoffenen und toleranten Deutsche werden es schaffen, unsere Gesellschaft weiterhin weltoffen und liebend zu halten. Denn nichts ist so wunderbar, wie das Geschenk, andere Kulturen kennenzulernen und von ihnen zu lernen. 

Ich fuer meinen Teil sehe als einzigen Weg, um dieser Bewegung von Hass und Angst entgegenzutreten, noch mehr Liebe in die Welt hinauszuschicken und nicht zu scheuen, meine Meinung zu aeussern und ins Gespraech zu gehen. Tolerant zu sein und vorzuleben, wie ein Leben ohne Angst vor dem Fremden aussehen kann.

Denn eine Entscheidung aus Angst, ist niemals die Richtige.

 

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